09.01.2010: MAZ

Auf dem Neujahrsempfang des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg mit rund 400 Gästen am Donnerstagabend im „Haus der Bauindustrie“ in der Babelsberger Karl-Marx-Straße durfte Hauptgeschäftsführer Axel Wunschel wie in jedem Jahr viele prominente Hände schütteln – neben denen der Minister Ralf Christoffers und Jutta Lieske auch die der Senatoren Ulrich Nußbaum und Ingeborg Junge-Reyer. Gleichzeitig bemühte sich Wunschel, dem alljährlichen Verkehrschaos am Rande des Empfangs Einhalt zu gebieten: Trotz einer eigens vor der Tür aufgestellten Ampel parkte jeder, wo er wollte – kein Durchkommen für die Busse. Damit die Potsdamer Baubranche im neuen Jahr nicht ins Stocken gerät, müssen nach Wunschel unbedingt der Sacrow-Paretzer-Kanal und die Schleuse Kleinmachnow ausgebaut werden: „Potsdam braucht leistungsfähige Wasserwege. Wir haben hier keine Bodenschätze und müssen deshalb die Lagegunst nutzen“, so Wunschel. Schiene und Straße reichten nicht aus. Die Baubranche befinde sich generell aber auf einem guten Weg, auch im Krisenjahr 2010, da man sich den Öffentlich-Privaten-Partnerschaften gegenüber geöffnet habe, also der Finanzierung städtischer oder staatlicher Vorhaben durch private Investoren. „Bedauerlich, dass man dem in Berlin so negativ gegenübersteht.“

emt
MAZ, 9.1.2010

07.01.2010: ZDF
Leserbrief