02.03.2010: MAZ

Staatssekretär verteidigt große Schleuse

Am Ausbau der Schleuse Kleinmachnow auf 190 Meter gibt es offenbar nichts mehr zu rütteln. Jetzt hat sich auch erstmals der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU), zu dem Projekt geäußert. Die 190-Meter-Variante habe sich im Planverfahren als die umweltschonendste erwiesen, so Ferlemann. Ufereingriffe seien dadurch „auf das Notwendigste“ minimiert worden.

Im Vergleich zu der von Umweltschützern favorisierten 115-Meter-Variante biete die größere Schleuse zudem mehr Sicherheit vor Schiffshavarien. „Ich appelliere an die Bürgerinitiative und die Naturschutzverbände, von ihren umweltschädlichen Vorstellungen Abstand zu nehmen und zur Vernunft zurückzukehren“, so der CDU-Politiker. Auch der Landtag Brandenburg hatte sich kürzlich mit den Stimmen von SPD und Linken für den Ausbau der Schleusenkammer auf 190 Meter ausgesprochen. Laut Ferlemann ist der Termin für den Baubeginn noch nicht bekannt. „Ein Baustopp ist nicht vorgesehen“, so der Staatssekretär.

(sti)
MAZ, 2.3.2010

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