Frühe touristische Orientierung

Gebäude für den Ausflugsverkehr

Um die Schleusenanlage auch für Ausflügler aus Berlin und der Umgebung attraktiv zu machen, hatte der Kreis Teltow damals auch ein Schleusen-Wirtshaus erbauen lassen. Dieses musste nebst seiner großen am Wasser gelegenen Gartenanlage 1939 dem Erweiterungsbau der Schleuse weichen. Bis dahin konnte der Gast auf bequeme Weise in zwei Minuten das Heben und das Senken der tonnenschweren Hubtore, das Füllen sowie das Entleeren der um die 18.000 Kubikmeter Wasser fassenden Schleusenkammern verfolgen.
Nördlich der nunmehr dritten Schleusenkammer entstand für das abgerissene Schleusengehöft ein Ersatzbau, der leider architektonisch wenig zum verbliebenen Ensemble passt. Die Bauausführung für dieses 1940 errichtete Funktionsgebäude wurde von den Brüdern Prof. Walter und Prof. Johannes Krüger besorgt. Sie waren bekannt geworden durch das Langemark-Denkmal und den Bau der evangelischen Johanneskirche in Berlin-Frohnau. Dieser als Großwirtshaus gebaute Schleusenkrug, wie noch heute in Holz geschnitzt über der Eingangstür zu lesen ist, erlitt durch Bombentreffer größere Zerstörungen, die bis 1948 vollständig beseitigt wurden. Zwei große Säle und eine Bauernstube waren für den Besucheransturm empfangsbereit. Doch das Publikum blieb allerdings in den Nachkriegsjahren aus. So reifte der Entschluss, das Lokal 1950 wieder zu schließen und es für andere Zwecke umzubauen.
Die Straße Machnower Schleuse rahmen weitere Gebäude, die sich in Baustil und Verwendungszweck vom Schleusenensemble unterscheiden. Nach Plänen des Architekten Prof. Starke entstand in den fünfziger Jahren aus dem umgebauten „Schleusenkrug“ und mit Neubauten eine Einrichtung für die Berufsausbildung, die am 1. September 1958 eröffnet wurde. Heute unterhält dort die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost ein Berufsausbildungszentrum für Wasserbau mit Lehrgebäuden und Wohneinheiten.

Ausflugsverkehr heute

Der langen Tradition der Teltower Kreisschiffahrt folgend, bietet die Stern und Kreisschiffahrt von ihrer Anlegestelle Ausflugsfahrten an. Aus Treptow über die Spree, den Britzer Zweigkanal und den Teltowkanal geht es nach der Schleusung weiter bergab, vorbei am Schloss Babelsberg, durch die Glienicker Brücke und mit Blick auf das Schloss Glienicke über den Jungfernsee zum Schloss Cecilienhof und weiter über die Spree nun bergauf durch Berlin bis in den Treptower Hafen. Dieser Kanalausflug mit vielen interessanten Eindrücken führt durch fast alle südlichen Berliner Bezirke.
Bei gutem Wetter finden sich zahlreiche Schaulustige ein, um den Schleusungsvorgang zu beobachten, denn von der Straßenbrücke und den öffentlich zugänglichen Teilen der alten Fußgängerbrücke sind die Schleusenkammern besonders gut einsehbar. Seit Mai 2008 besteht an jedem Sonn- und Feiertag zusätzlich die Möglichkeit, die Plattform zwischen den beiden alten Schleusenkammern zu betreten und sich die Technik von Mitarbeitern des Wasser- und Schiffahrtsamtes erklären zu lassen. Des weiteren finden an jedem ersten Sonntag im Monat Führungen durch die Schleusengebäude statt (Anmeldung erforderlich).

Quelle: wikipedia.de

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Das Gasthaus, Kaffee und die Pension

Endecken das liebevoll ausgebaute, denkmalgeschützte Gasthaus direkt an der Machnower Schleuse. Ob Tagesausflug oder Kurzurlaub, unser Restaurant mit Terrassenbetrieb bietet Ihnen eine ausgewogene attraktive deutsche Küche an.

...und dann Wandern auf dem Fontaneweg

und den Stationen der "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" nachspüren. Infos, Wege, Sehenswürdigkeiten: www.Fontaneweg.de und interessante News zu Veranstaltungen, Aktivitäten, Wissenswertem: www.DerTeltow.de